Familienforschung · 15. Juli 2019
In den „Hofakten“ des ehemaligen Stiftes (Essen-) Rellinghausen sind vereinzelt „Hilichbriefe“ enthalten. Dabei handelt es sich um schriftlich fixierte Eheberedungen. Zwei dieser „Hilichbriefe“ habe ich im Blog veröffentlicht, aus einem weiteren zitierte ich in meinem Beitrag zur Familie Möllenbeck. Man darf annehmen, dass diese Form der Eheverträge die Regel, nicht die Ausnahme war. Mit dem Rat von Freunden – meist engeren Familienangehörigen - und unter Zeugen wurden die...
Familienforschung · 14. Juli 2019
Ein "Hilichbrief" ist eine Eheberedung (Ehevertrag). Die Vorlage wird abschriftlich wortgetreu wiedergegeben. Zur Erleichterung der Lesbarkeit wurden die unzähligen Verdoppelungen von Vokalen weggelassen. Unleserliche Worte sind durch (…) gekennzeichnet, mit Fragezeichen versehene Worte sind unsicher Eheberedung zwischen Johann Deilmann und Gertrud Schluiter Im Namen der heiligen Dreifaltigkeit und Mehrung menschlichen Geschlechts, ist durch Vorwissen nur (…) anderseits Eltern, Verwandten...
Familienforschung · 14. Juli 2019
Nachstehend wird eine Eheberedung (Ehevertrag) des Jahres 1782 abschriftlich wiedergegeben, in der sich Bräutigam und Braut, aber auch die jeweiligen Eltern und Schwiegereltern im Beisein von Zeugen über die Modalitäten der Eheschließung, der Mitgift und Aussteuer sowie die Hofübergabe an den Bräutigam einigen. Die Abschrift erfolgte unter Beibehaltung des originalen Wortlautes und Orthographie. Eheberedung zwischen Friedrich Wesselig und Catharina Elisabeth Prieme Kundt und zu Wissen sey...
Ortsgeschichte Erkrath · 10. Juli 2019
Auf dem alten Erkrather Kirchhof oberhalb der Kirchstraße steht in der Nähe des Eingangs zur Sakristei der katholischen Pfarrkirche ein altes Epitaph. Die nach Osten ausgerichtete Seite enthält eine lateinische Inschrift, die nur unter günstigen Bedingungen zu entziffern ist. Vor allem Lateinkenntnisse sind gefordert, aber auch ein Gefühl für einen 277 Jahre alten Text, dessen durch Verwitterung entstandenen Fehlstellen sinngemäß ergänzt werden müssen. Mit der großartigen Hilfe eines...
Ortsgeschichte Erkrath · 10. Juli 2019
An der Kirchstraße gegenüber Haus Nr. 4 steht ein altes Wegekreuz, dessen Inschrift heute so weit verwittert ist, dass sie ohne Vorkenntnisse nicht mehr lesbar ist. Das 1763 errichtete Wegekreuz gab der Kreuzstraße ihren Namen, den es stand ursprünglich bis zum Umbau des Treppenaufgangs zur Kirche 1954 weiter vorne an der Kreuzstraße. Von einer 1985 erfolgten Restaurierung durch Steinbildhauermeister Ulrich Hahn, bei der damals die 200 Jahre alte Inschrift noch einmal leserlich...
Familienforschung · 07. Juli 2019
Die Universitäts- und Landesbibliothek der Heinrich-Heine- Universität Düsseldorf bietet schon seit längerer Zeit einen Zugang zu ihren digitalen Sammlungen (http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/). Diese Sammlung lässt sich nach Schlag- und Stichworten durchsuchen. Dabei kann man interessante Funde zur Zeitgeschichte machen und wertvolle Anhaltspunkte zur Familiengeschichtsforschung auffinden, vor allem in den älteren Ausgaben der Düsseldorfer Zeitungen. Beispielsweise fand ich im...
06. Juli 2019
Im Januar 2018 habe ich meine Website „RubiDu“ veröffentlicht. Meine Motivation war, nicht länger im „stillen Kämmerlein“ die Ergebnisse meiner eigenen Familienforschung zu sammeln und zu archivieren, sondern durch die Veröffentlichung andere Forscher daran teilhaben zu lassen. Zum zweiten habe ich Informationen, Veröffentlichungen fremder Autoren und eigene Beiträge zur Ortsgeschichte meiner Heimatstadt Erkrath auf „RubiDu“ präsentiert. „RubiDu“ hatte seit dem Start 1163...